Übereinkommen über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes

CPPCG – Inhalte

Die Regelungen und Bestimmungen der UN-Völkermordkonvention

Die Bestimmungen der Völkermordkonvention

Dieses Übereinkommen verbietet Handlungen, die mit der Absicht begangen werden, eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe im Ganzen oder teilweise zu vernichten. Es erklärt Völkermord als ein Verbrechen nach dem Völkerrecht, egal ob im Krieg oder Frieden begangen. Weiterhin… Weiterlesen

Keine Immunität

Anklagebank beim Nürnberger Kriegsverbrechertribunal

Die Genozid-Konvention soll auch staatlich organisierten oder staatlich angereizten Völkermord ächten.

Daher verneint die Konvention für den Völkermord in ihrem Artikel IV ausdrücklich jedwede Form der Immunität. Damit können auch Staatsoberhäupter, Regierungschefs und sonstige Politiker und… Weiterlesen

Nationale Strafgerichtsbarkeit und Internationaler Strafgerichtshof

Nach der Konzeption der UN-Völkermordkonvention soll die Bestrafung des Völkermord vorrangig durch die Gerichte des Staates erfolgen, in dem die Tat begangen wurde.

Internationaler Strafgerichtshof in Den Haag

Dem Einwand, dass ein derartiges Verfahren dann problematisch sei, wenn die Regierung… Weiterlesen

Völkermord – eine Begriffsbestimmung

Überlebende des Herero-Massakers in Deutsch-Südwest-Afrika (dem heutigen Namibia)

Was Völkermord im Sinne der UN-Völkermordkonvention ist, ergibt sich aus Art. II, der bestimmte, genau aufgezählte Handlungen erfasst, die sich gegen

  • nationale,
  • ethnische,
  • rassische oder
  • religiöse

Gruppen mit der Absicht richten, diese… Weiterlesen